Unterschied zwischen regulärem Doktortitel und Dr. h.c.

Ein regulärer Doktortitel ist ein akademischer Grad, der durch ein formales Promotionsverfahren erworben wird. Er setzt ein abgeschlossenes Hochschulstudium, mehrere Jahre eigenständiger Forschung sowie das Verfassen und Verteidigen einer Dissertation voraus.

Der Titel bestätigt wissenschaftliche Befähigung und die Fähigkeit, einen eigenständigen Beitrag zur Forschung zu leisten.

Der Doktortitel honoris causa als akademische Ehrung

Der Doktortitel honoris causa unterscheidet sich grundlegend vom regulären Doktorgrad. Er wird nicht durch Prüfungen oder Forschungsarbeit erworben, sondern von Universitäten oder Hochschulen in Europa oder Weltweit als Auszeichnung verliehen. Geehrt werden Persönlichkeiten, deren Lebensleistung oder besonderes Engagement als förderlich für Wissenschaft, Gesellschaft, Kultur oder Wirtschaft angesehen wird.

Unterschiedliche Zielsetzungen der beiden Titel

Während der reguläre Doktortitel durch Promotion eine fachliche Qualifikation nachweist, verfolgt der Dr. h.c. eine andere Zielsetzung. Er würdigt Wirkung, Verantwortung und nachhaltigen Beitrag außerhalb der Hochschule. Der Ehrendoktor sagt nichts über eine wissenschaftliche Ausbildung aus, sondern über Anerkennung durch eine akademische Institution.