Wie kann ich mich für einen Doktor honoris causa bewerben oder vorschlagen lassen?
In Deutschland ist ein Ehrendoktorat normalerweise kein Titel, für den man eine klassische Bewerbung einreicht. Üblich ist ein Vorschlag aus der Universität heraus, meistens aus einer Fakultät. Viele Promotionsordnungen sehen ausdrücklich vor, dass eine Ehrenpromotion nur auf Antrag eines Fakultätsmitglieds oder auf Vorschlag mehrerer promotionsberechtigter Mitglieder angestoßen werden kann. An der Universität Duisburg-Essen (Informatik) heißt es etwa, die Ehrenpromotion könne „auf Antrag eines Mitglieds der Fakultät“ erfolgen.
Dieses Prinzip schützt die akademische Integrität: Die Initiative soll von Wissenschaftlern kommen, nicht vom Titelinteressenten.
Wer vorschlagen darf und wie viele Unterstützer nötig sind
Wie viele Unterstützer nötig sind, ist je nach Hochschule und Fakultät unterschiedlich – und steht meist in der jeweiligen Promotionsordnung. Ein Beispiel aus Köln (Uni Köln): In der Promotionsordnung der Humanwissenschaftlichen Fakultät ist die Ehrenpromotion „auf Vorschlag von drei promotionsberechtigten Mitgliedern“ vorgesehen.
An der Leibniz Universität Hannover (Fakultät Architektur und Landschaft) wird ein Antrag „von mindestens fünf Hochschullehrern“ verlangt.
Solche Quoren sind typisch, weil sie sicherstellen sollen, dass eine Ehrung breit getragen wird und nicht an einer Einzelmeinung hängt.
Praktischer Weg: Über seriöse Vermittlungen zum Ehrendoktorat
Ein seriöser akademischer Vermittler kann den Weg zu einem Doktor honoris causa erheblich erleichtern. Solche Vermittler verfügen über gewachsene Kontakte zu internationalen Universitäten und Hochschulen, Fakultäten und akademischen Entscheidungsträgern und kennen die formalen wie informellen Abläufe.
Sie wissen, welche Leistungen in welchem akademischen Umfeld anerkannt werden und wie ein Profil sachlich und glaubwürdig dargestellt wird. Ein guter Vermittler ersetzt keine akademische Entscheidung, sondern bereitet sie vor: Er prüft realistisch die Erfolgsaussichten, ordnet die Lebensleistung richtig ein und sorgt für einen strukturierten, diskreten Prozess. Gerade für Persönlichkeiten ohne direkten Hochschulzugang ist dies oft der praktikabelste Weg, um seriös und ohne Eigeninitiative im falschen Moment in den akademischen Dialog zu kommen.
Mit uns zum Ehrendoktor
Ihr Weg zum Doktor honoris causa – professionell begleitet. Wir sorgen für einen strukturierten, anerkannten und zeitsparenden Prozess, der exakt auf Ihre Vita und Ihre Ziele zugeschnitten ist.